Die finanziellen Auswirkungen von Capital Leases im Vergleich zu Operating Leases

Ein Mietvertrag kann eine großartige Möglichkeit für Ihr Unternehmen sein, Geräte zu erwerben. Die beiden wichtigsten Leasingarten sind das Operating- und das Capital-Leasing. Beide Arten haben unterschiedliche Auswirkungen auf die Finanzen eines Unternehmens und werden unterschiedlich bilanziert. Wenn Sie die verschiedenen Arten von Leasingverhältnissen kennen, können Sie sie korrekt im Jahresabschluss erfassen.

Mietvertrag

Einer der Vorteile des Leasings besteht darin, dass veraltete Geräte ersetzt werden können. Mit einem Leasing leasen Sie einfach etwas Neueres. Wenn Sie Geräte besitzen, müssen Sie die alten Geräte entsorgen und ein neueres Modell kaufen. Ein Mietvertrag erleichtert auch die vorübergehende Erhöhung der Kapazität; Sie schließen einfach einen kurzfristigen Mietvertrag für das Gerät ab, anstatt es zu kaufen. Bei einem Operating-Leasing handelt es sich in der Regel um einen kurzfristigen Leasingvertrag. Bei einem Operating-Leasing wird das geleaste Gerät am Ende des Leasingverhältnisses zurückgegeben. Dies ist eine praktikable Option für Geräte, die Sie nur vorübergehend benötigen.

Capital Lease

Im Gegensatz zum Operating Lease handelt es sich beim Capital Lease um einen langfristigen Leasingvertrag. Bei einem Capital Lease übernehmen Sie einen Teil der Eigentumsrisiken und erhalten einen Teil der Vorteile. Bei einem Capital Lease besitzen Sie in der Regel die Geräte am Ende des Leasings oder erhalten eine Option zum Kauf der Geräte. Überschreitet die Leasingdauer 75 Prozent der geschätzten Nutzungsdauer der Geräte, wird dies als Capital Lease klassifiziert. Der Vorteil eines Capital Lease besteht darin, dass Sie am Ende des Leasings einen Vermögenswert – etwas, das Sie besitzen – in Ihren Büchern aufgeführt haben. Der Nachteil ist, dass der Vermögenswert zu diesem Zeitpunkt möglicherweise veraltet ist.

Bilanzierung von Leasingverhältnissen

Die Bilanzierung eines Operating-Leasingverhältnisses unterscheidet sich von der Bilanzierung eines Capital-Leasingverhältnisses. Bei einem Operating-Leasing erfassen Sie die Leasingzahlungen als Betriebskosten. Sie würden das Gerät nicht in der Bilanz aufführen, weil Sie es nicht besitzen. Bei einem Capital Lease erfassen Sie die verbleibenden Leasingzahlungen als Verbindlichkeit - etwas, das Sie schulden - und die Ausrüstung als Vermögenswert. Mit anderen Worten, der Mietvertrag wird so behandelt, als hätten Sie die Ausrüstung auf Kredit gekauft. Beim Capital Lease ziehen Sie den Zinsanteil der Finanzierung als Zinsaufwand und die Abschreibung der Geräte als Abschreibungsaufwand ab. Da Aufwendungen das Nettoergebnis verringern, kann ein Capital Lease zu niedrigeren Steuern führen als ein Operating Lease.

Andere Probleme

Unabhängig davon, ob Sie ein Operating-Leasing oder ein Capital-Leasing haben, sind einige Aspekte zu berücksichtigen. Stellen Sie zunächst fest, ob das zu leasende Gerät versichert sein muss. Wenn Sie die Ausrüstung nicht versichern, kann Ihnen die Leasinggesellschaft die Versicherung in Rechnung stellen. Eine weitere zu berücksichtigende Sache ist, ob das Unternehmen Ihnen eine Strafe berechnet, wenn Sie den Mietvertrag vorzeitig beenden. Überprüfen Sie abschließend den Mietvertrag auf einen Wartungsplan, der möglicherweise im Rahmen des Mietvertrags erforderlich ist.